Beratungsstelle Extremismus: News

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News

Umfrage zur Bedeutung der Identitären Bewegung in der Offenen Jugendarbeit

Vereinzelt erreichten die Beratungsstelle Extremismus Berichte aus Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit, dass die IBÖ (Identitäre Bewegung Österreich) in der Offenen Jugendarbeit Fuß zu fassen sucht.
Aus diesem Grund haben wir bei Einrichtungen und Trägern nachgefragt, um einen Überblick über die Situation zu bekommen. 204 von 595 befragten Einrichtungen und Trägern haben geantwortet, das ist ein Rücklauf von 34%.
In 22 der Einrichtungen, die geantwortet haben, ist die IBÖ unter den Jugendlichen Thema. In 9 von diesen 22 Einrichtungen gibt es Jugendliche, die mit der IBÖ sympathisieren: Sie berufen sich in ihren Argumenten auf die IBÖ, tragen deren Symbole, verteilen deren Materialien oder besuchen Demos der IBÖ.
In 5 Einrichtungen wurden Rekrutierungsversuche von Mitgliedern der IBÖ bemerkt: Flyerverteilung, Angebot von Freizeitaktivitäten, Jugendliche werden angesprochen.
Unter den Mitarbeiter_innen in Einrichtungen der OJA ist die IBÖ ein größeres Thema als unter den Jugendlichen: Diese rechtsextreme Gruppierung ist für sie von allgemeinem politischen Interesse. Einen Bedarf an Schulung für die Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit sieht nahezu die Hälfte aller Befragten.
Andere rechte Gruppierungen als die IBÖ sind in 78 Einrichtungen Thema: Graue Wölfe, serbisch-nationalistische Bewegung Fußballfans, AFD, FPÖ werden genannt. Auch linksradikale Gruppierungen werden einmal erwähnt.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Rechtsextremismen insgesamt einen relativ großen Stellenwert haben, während die IBÖ im Speziellen weniger relevant ist: Nur 9 Einrichtungen bemerken in ihren Einrichtungen, dass Jugendliche mit der IBÖ sympathisieren

Counter Stories online

Logo von Counter Stories - Prävention gegen Radikalisierung
Counter Stories – Radikalisierungsprävention und Bekämpfung von extremistischer Propaganda durch alternative Erzählungen
bOJA ist Projektpartner_in von Counter Stories.

Das Projekt befasst sich mit der frühen Prävention gegen Radikalisierung durch alternative Erzählungen, der Betonung der positiven Alternativen. Das übergeordnete Ziel von Counter Stories ist es, auf Basis der Forschung alternative Erzähl- und Deutungsmuster innovative, lebensweltnahe, praxisorientierte und validierte Instrumente für die polizeiliche Früh-Prävention gegen Radikalisierung zu entwickeln, die der Bedarfsträger in der schulischen und außerschulischen Präventionsarbeit mit Jugendlichen zwischen 13 und 17 Jahren einsetzen kann. Mehr Informationen über Counter Stories gibt es hier:  https://www.counterstories.at/

Neue Präventionsstelle gegen Extremismus in der Steiermark

AM 30.11. präsentierten Land Steiermark und Stadt Graz im Rahmen einer Pressekonferenz die neue Extremismuspräventionsstelle Steiermark „Next – No to Extremism”. Ihre Aufgabe ist das Bündeln und das Vernetzen von bereits vorhandenen Projekten gegen Extremismus. Ein Expert_innengremium  soll zudem Maßnahmen und Empfehlungen erarbeiten. Die Expertinnen und Experten werden aus den unterschiedlichsten Bereichen und Tätigkeitsfeldern kommen:  Sicherheit, Strafvollzug, offene Jugend- und Sozialarbeit, Bildung, Religion, Community Work und Wissenschaft. Angedockt ist die neue Stelle bei der Antidiskriminierungsstelle Steiermark.

http://www.next.steiermark.at/

Links – Rechts – Radikal!

G20 Gipfel, WKR-Ball und zuletzt Chemnitz. Bilder in den Medien zeigen – wir leben in einer gespaltenen Gesellschaft, deren Extreme immer wieder aufeinander prallen. Enttäuscht von der Politik haben viele Menschen das Vertrauen in ihre Zukunft, in ihr Land verloren. Ist das tatsächlich so? Obwohl das Vertrauen der Österreicher und Österreicherinnen in die Politik zwar gestiegen ist, bleiben mehr als die Hälfte der Bevölkerung skeptisch.
Johanna Hirzberger und Miriam Seifert haben sich am rechten und linken Rand umgehört. U.a. mit Verena Fabris im Expert_innen-Interview.

Hier nachhören unter: http://wien.njoyradio.at/rechts-links-radikal/

 

Neuer Flyer! Fortbildungsprogramm

Flyer Fortbildungsprogramm Seite 1

 

Der neue Fortbildungsflyer der Beratungsstelle Extremsimus.
Wir bieten Workshops und Vorträge für Multiplikator_innen an, die in ihrem beruflichen Umfeld mit Extremismen konfrontiert sind. weiterlesen

Schülerwettbewerb zur Politischen Bildung 2018

Cover des Schülerwettbewerb zur Politischen Bildung 2018, Hinhören, Hinsehen, Mitreden Und Handeln!
Der größte deutschsprachige Wettbewerb zur Politischen Bildung ruft Schulklassen von der 4. bis zur 12. Schulstufe zum Mitmachen auf.
Es gibt wieder tolle Preise zu gewinnen.

Aus zwölf Projektthemen kann das für die Klasse passende Thema gewählt werden, wie z.B. Berufswunsch Influencer, Hate Speech, Karl Marx, Gerechtigkeit, Rechtsstaat, Schutz von Singvögeln, Genossenschaften, Olympische Spiele. Mit der Aufgabenstellung „Politik brandaktuell“ steht es SchülerInnen ab der 8. Schulstufe frei, jedes aktuelle Thema zu wählen und zubearbeiten.

Beraten und unterstützt werden die Schulen von der Serviceeinrichtung Zentrum polis –Politik Lernen in der Schule.
Einsendeschluss: 10. Dezember 2018
Nähere Informationen: www.politik-lernen.at/wettbewerbpb