2.5.2022
Das Institut für Konfliktforschung arbeitet derzeit an einem Forschungsprojekt zum Thema „Netzbasierter Frauenhass bei Jugendlichen und jungen Männern – eine Bestandsaufnahme zu Incels in Österreich“. Gesucht werden Jugendarbeiter_innen für Interviews. Mögliche Fragen: Ist das Phänomen der Incels bekannt? Wie wird die Notwendigkeit eingeschätzt, sich mit dem Thema zu beschäftigen? Gibt es in der Jugendarbeit zu Incels Präventionsangebote? Wie schaut es mit Online-Angeboten aus? Welche Angebote aufsuchender Online-Arbeit in der OJA gibt es generell?
Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen mit: brigitte.temel@ikf.ac.at weiterlesen
7.4.2022

Von 23. April bis 9. Mai finden die Aktionstage Politische Bildung 2022 statt. Das Programm bietet heuer sowohl online, als auch Präsenz-Veranstaltungen, neue Lehr- und Lernmaterialien, Podcasts, Lehrvideos, Bücherflohmarkt u.v.m. Zielgruppe sind alle, die sich für Politische Bildung interessieren. Einen Schwerpunkt bilden wie immer die Veranstaltungen für Lehrkräfte und SchülerInnen. weiterlesen
25.3.2022
Verschwörungserzählungen haben in Krisenzeiten Konjunktur. Das zeigt auch die seit Beginn des Jahres 2020 andauernde Corona-Pandemie.
In diesem Artikel wenden wir uns der Auswertung und inhaltlichen Analyse jener Fälle zu, die im Verlauf der Corona-Pandemie an die Beratungsstelle Extremismus herangetragen wurden. Ziel ist es vor allem, ein besseres Verständnis für Gemeinsamkeiten und Hintergründe von Radikalisierungsverläufen zu finden.
Hier gelangen Sie zu weiteren Themenschwerpunkten
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23.3.2022
JugendarbeiterInnen können einen zentralen Beitrag zur Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention Jugendlicher leisten. CAYET möchte PraktikerInnen in diesem Bereich unterstützen. Gemeinsam mit unseren PartnerInnen SCENOR und der Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Baden-Württemberg e.V. bereiten wir digitale Toolboxes zum direkten Einsatz in der Praxis auf. Eine Praxis-Datenbank auf der Seite der Beratungsstelle versammelt dafür pädagogisches Material und neue digitale Tools für die pädagogische Arbeit, während SCENOR Hintergrundwissen und Forschungsergebnisse zu extremistischen Phänomenen und Präventionsarbeit zugänglich macht.
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9.3.2022
Zahlreiche Materialien, Einrichtungen und Fortbildungsangebote zum Themenbereich Extremismusprävention, Gewaltprävention, Demokratiebildung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit sind in den letzten Jahren entstanden. Nun sind diese im Form einer Datenbank auf der Website der Beratungsstelle Extremismus für PädagogInnen und PraktikerInnen zugänglich. Die Datenbank wurde im Rahmen des Projekts Stratex entwickelt und wird laufend erweitert.
10.2.2022
Wann: 16. März 2022, 19:00 Uhr
Hauptbücherei am Gürtel, Urban Loritz-Platz 2a, 1070 Wien
Fabian Reicher und Anja Melzer präsentieren »Die Wütenden: Warum wir im Umgang mit dschihadistischem Terror radikal umdenken müssen« (Westend)
Moderation: Verena Fabris (Beratungsstelle Extremismus)
Warum radikalisieren sich Jugendliche, die in Österreich, Deutschland oder Frankreich aufwachsen? aufwachsen? Was muss passieren, um weitere dschihadistische Anschläge zu verhindern? Fabian Reicher und Anja Melzer geben authentische Einblicke in die Wirkungsweise der Propaganda des sogenannten Islamischen Staates und ihre Anziehungskraft auf europäische Jugendliche. Anhand von fünf Biografien radikalisierter Jugendlicher beschreiben sie, wie es gelingt, mit Kenntnis der Vorgehensweisen und den richtigen Methoden beim Ausstieg aus der vermeintlich attraktiven Jugendsubkultur zu helfen.
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17.1.2022
Sch
ülerinnen und Schüler von der Volksschule bis zur Matura sollen in den nächsten drei Jahren mit Workshops für das Thema Extremismus sensibilisiert werden.
Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung lädt gemeinsam mit der Beratungsstelle Extremismus, dem Institut für angewandte Kriminalsozialogie der Universität Innsbruck und dem OeAD (Österreichische Agentur für Bildung und Internationalisierung) ein, von 17.1.2022 bis zum 18.02.2022 Angebote zur Extremismusprävention an Schulen einzureichen.
Unter folgendem Link ist das Einreichformular für die Ausschreibung abrufbar:
https://oead.at/de/schule/extremismuspraevention
25.10.2021

Rechtsextreme Gruppierungen nutzen die Pandemie gezielt für politische Inszenierung und Mobilisierung. Auf den zahlreichen Demonstrationen gegen die Corona Maßnahmen in Österreich nehmen Vertreter*innen der Identitären oder der verurteilte Neonazi Gottfried Küssel teil. Verschwörungsideologien stellen einen wichtigen Baustein für die Darstellung rechtsextremer Erzählungen dar.
Foto: Presseservice Wien
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8.10.2021
Seit Anfang 2021 sind eine Fülle von neuen Regelungen gegen Hass im Netz in Kraft. Welche das sind und welche Auswirkungen das Gesetzespaket in der Praxis hat, das wird bei einer Veranstaltung des No Hate Speech Komitees am 20.10.2021 um 17:00 diskutiert.
Mit: Franz Galla (Jurist, Buchautor, Vorstand Weißer Ring/ZARA), Andreas Gruber (ISPA), Lukas Gottschamel (ZARA), Wioletta Rührer und Nikolaus Tsekas (NEUSTART)
Die Veranstaltung findet via ZOOM statt. Der Link wird nach Anmeldung zugesandt.
Anmeldung hier: www.nohatespeech.at
16.9.2021

Regisseur Christian Schwochow und Drehbuchautor Thomas Wendrich zeichnen in „Je suis Karl“ das Bild einer europaweit erstarkenden jungen, hippen, rechtsextremen Bewegung. Auf die Idee kamen sie bei den Recherchen für ihren Fernsehdreiteiler über den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU).
„Je suis Karl“ beginnt mit einem Terroranschlag in Berlin. Maxi und ihr Vater verlieren dabei ihre Familie. Maxi trifft auf den charismatischen Karl, der sich sensibel und einfühlsam gibt, in Wirklichkeit aber ihre Trauer und Wut für seine politischen Ideen instrumentalisiert. Musik, Symbole und Wording der fiktiven rechten Jugendbewegung kommen realen so genannten neuen rechten Bewegungen sehr nahe. Rechtsextreme Anschläge in Halle und Hanau während der Dreharbeiten machen bewusst wie nahe die Fiktion an der Realität ist. weiterlesen