Extremismen wirksam entgegen wirken
Anlässl
ich der jüngsten Terror-Anschläge in Europa hat bOJA, das bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit, zehn Empfehlungen zur Extremismus-Prävention ausgearbeitet.
Anlässl
ich der jüngsten Terror-Anschläge in Europa hat bOJA, das bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit, zehn Empfehlungen zur Extremismus-Prävention ausgearbeitet.
Gemeinsam mit
anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen wie ZARA- Zivilcourage und Antirassismusarbeit, der Plattform für eine menschliche Asylpolitik oder der Initiative #aufstehn hat die Dokumentationsstelle Islamfeindlichkeit und antimuslimischer Rassismus einen Offenen Brief an die Regierung verfasst, in dem sie davor warnt, dass das am 11. November von der Regierung präsentierte “Anti-Terror-Paket” massive Einschränkungen der Grund- und Freiheitsrechte aller Menschen in Österreich mit sich bringen könnte.
In der zweiten Folge unserer Podcast-Reihe, die am Freitag, den
27.11. um 19:00 auf Radio Orange ausgestrahlt wird, stehen die jüngsten Terroranschläge in Europa im Mittelpunkt. Wir beschäftigen uns mit den dahinterliegenden jihadistischen Ideologien, Reaktionen in Social-Media-Kanälen und der Frage, wie wir mit Jugendlichen über die Anschläge sprechen können. Außerdem geht es um Maßnahmen in der Extremismus-Prävention.
Aus Anlass unseres sechsjährigen Bestehens widmen wir uns am 2. Dezember 2020 einen Tag lang aktuellen Entwicklungen, Fragestellungen und good practice Beispielen der Extremismusprävention. Im Zentrum stehen dabei breiter Extremismus-Begriff und vielfältige Perspektiven, die den Blick weg von einzelnen Strömungen und Codes hin zu gesellschaftlichen Herausforderungen genauso wie psychosozialen Dynamiken von Radikalisierung legen. Hier geht’s zum Tagungsprogramm.

Das Ministerium für Arbeit, Familie und Jugend hat eine kompakte und übersichtliche Seite mit Informationen und ersten Tipps zum Umgang mit Verschwörungsideologien im Zusammenhang mit Covid-19 zusammengestellt.
Infoseite Verschwörungsideologien
Hintergründe zu Verschwörungstheorien allgemein gibt’s auch zu hören in der Podcast Reihe der Beratungsstelle Extremismus zum Thema Verschwörungstheorien.
Foto: Adobe Stock

In Wien wurden bei einem Terroranschlag am 2. November 2020 vier PassantInnen getötet, mindestens sieben Opfer schweben in Lebensgefahr, weitere sind verletzt. Dieser Anschlag macht Angst, macht traurig oder wütend. Auch kleinere Kinder spüren, dass etwas nicht stimmt. ExpertInnen raten dazu, mit Kindern über so schreckliche Ereignisse wie terroristische Anschläge zu sprechen. Es ist wichtig, die Emotionen der Kinder ernst zu nehmen und die Angst nicht „wegzureden“.
Foto: Adobe Stock
Nach den Terrorattacken in Dresden, Paris und Nizza wurde gestern, am 2. November 2020, Wien zum Ziel eines Anschlags. In der Wiener Innenstadt wurde an sechs verschiedenen Tatorten geschossen. Vier PassantInnen wurden getötet, mindestens sieben weitere Opfer schweben in Lebensgefahr, weitere zehn sind verletzt. Ein mutmaßlicher Täter wurde von der Polizei erschossen. Innenminister Karl Nehammer sagte bei einer Pressekonferenz am 3. November, dass der Täter mit Sturmgewehr und Sprengstoffattrappe ausgestattet war und ein Sympathisant des IS gewesen sei.
Unser tiefstes Mitgefühl gilt den Opfern, deren Angehörigen und FreundInnen.
Im Rahmen einer Kampagne des Vereins TURN entstand die zweite Videokampagne des Projekts NISA. Hayat erzählt ihre Geschichte über Doppelmoral, über Ehre und die verbotene Sexualität von Frauen.
Die Videos basieren auf narrativer Biografiearbeit mit Mädchen und jungen Frauen und zeigen deren Sicht auf die Lebenswelt einer junge Frau in patriarchalen Strukturen.
In der ersten Folge einer Reihe von Podcats beschäftigen wir uns mit Verschwörungstheorien und extremistischem Gedankenkgut. Wir gehen der Frage nach, was Verschwörungstheorien kennzeichnet und welche Auswirkungen sie auf Betroffene haben. Wir analyieren Überschneidungen von Verschwörungserzählungen und extremistischen Ideologien und wollen wissen, warum so viele Menschen an Verschwörungserzählungen glauben.

Eine Mutter will ihr Kind nicht mehr alleine aus dem Haus gehen lassen, weil sie von einem pädophilen Ring gehört hat, der Kinder entführe und sie foltere um das Stoffwechselprodukt Adrenochrom zu gewinnen, das zur Bekämpfung des Alterungsprozesses verwendet werde.
Seit Beginn der COVID-19-Epidemie melden sich bei der Beratungsstelle Extremismus vermehrt Angehörige von Anhänger*innen von Verschwörungstheorien. Die Anrufer*innen suchen Hilfe, weil sie um ihre Angehörigen besorgt sind und weil sie befürchten, dass ihre Beziehungen in die Brüche gehen könnten und die Familie gespaltet wird.
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