10.3.2026
Fragen nach Geschlecht, Identität und Rollenbildern spielen im Prozess des Erwachsenwerdens eine zentrale Rolle. „Tradwives“, „Alpha Males“, „Clean Girls“ oder „Divine Femininity” sind aktuelle Narrative und Trends in den sozialen Medien, die Jugendlichen scheinbar Orientierung bieten, dabei jedoch häufig antifeministische und ausgrenzende Weltbilder transportieren.
Unser neues Projekt #PeerNarratives greift diese Phänomene auf und schafft Räume, in denen Jugendliche sich kritisch, reflektiert und lebensnah mit Fragen von Geschlecht, Identität, Zugehörigkeit und Macht auseinandersetzen können. Dabei thematisiert das überregionale Präventionsprojekt die Rolle von Geschlechterbildern und sozialen Medien im Kontext von Radikalisierung. weiterlesen
9.3.2026
Digitale Räume sind ein fester Bestandteil der Lebenswelt von Jugendlichen. Sie bewegen sich gleichermaßen in analogen wie digitalen Welten – zu Informationszwecken, zur sozialen Interaktion, zur Unterhaltung, zur Identitätsfindung.
Unser Projekt #Re:think: Fake or Fact? möchte Jugendliche und junge Erwachsene in ihrer digitalen Resilienz stärken, sodass sie selbstbewusst und selbstreflektiert im digitalen Raum agieren und extremistische Narrative, Verschwörungserzählungen, Fake News und Hate Speech erkennen und damit umgehen können. Gleichzeitig sollen pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen in die Lage versetzt werden, diese Themen wirksam in ihrer Arbeit aufzugreifen. weiterlesen
4.3.2026
Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) hat den neuen Rechtsextremismusbericht für das Jahr 2024 veröffentlicht. Der Bericht beinhaltet Daten und Analysen zu rechtsextremen Aktionen und Ideologien in Österreich.
Neben historischen und rechtlichen Grundlagen umfasst der Bericht auch statistische Erhebungen von staatlichen und zivilgesellschaftlichen Stellen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die detaillierte Beschreibung verschiedenster rechtsextremer Akteur*innen.
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7.10.2025
Was rechtsextreme und dschihadistische Ideologien eint, sind vormoderne Geschlechterbilder, geprägt von Sexismus, Homophobie, und Ungleichwertigkeitsvorstellungen von Männern und Frauen. Die Geschlechterbilder beruhen auf einem binären Verständnis von Geschlecht und sind stark patriarchal geprägt.
Foto: IStock
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4.9.2025
In Sozialen Medien kursieren antifeministische, sexistische, frauen- und queerfeindliche Erzählungen. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Institut für Konfliktforschung haben wir an Strategien gearbeitet, wie wir diesen Inhalten online begegnen können.
Im Workshop am 25.9.2025 stellen wir drei Case Studies, verschiedene kreative Zugänge zur Umsetzung alternativer Narrative und erste Erkenntnisse zur Reichweite und Wirkung (TikTok & Instagram) vor.
Jetzt hier anmelden: https://www.fachstelledemokratie.at/events/
Hier geht’s zu den Videos, die im Rahmen des Projekts entstanden sind:
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2.9.2025
Im Rahmen des Projekts Girls* Matter – Extremismusprävention für Mädchen* und junge Frauen* ist eine pädagogische Handreichung entstanden. Sie richtet sich an Multiplikator*innen, die mit jungen Frauen* arbeiten und gibt gendersensible Einblicke in Radikalisierungsprozesse, Lebensrealitäten und Herausforderungen.
Die Handreichung verbindet theoretische Hintergründe mit praktischen Übungen. Sie zeigt auf, wie geschlechtsspezifische Dynamiken im Extremismus wirken, welche Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen und wie pädagogische Zugänge gestaltet werden können. Neben Reflexionsangeboten bietet sie praxisnahe Methoden von Identitätscollagen über Erwartungskreise bis hin zu Diskriminierungs- und Gewaltprävention.
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie können wir Mädchen* und junge Frauen* stärken, um ihre Resilienz gegen extremistische Erzählungen zu fördern und Räume für Selbstbestimmung zu schaffen?
Hier geht’s zur Handreichung.
26.3.2025
Laut unserer aktuellsten Statistik betreffen 43 % der Anrufe an unserer Helpline den Verdacht auf islamistischen Extremismus. Dabei zeigt sich jedoch, dass viele dieser Fälle nicht auf eine tatsächliche Radikalisierung in Richtung gewalttätigem Extremismus hinweisen, sondern vielmehr interkulturelle und interreligiöse Fragestellungen thematisieren.
Oft stehen dabei auch Fragen und Sorgen rund um das Thema Konversion zum Islam im Mittelpunkt. Mit unserer neuen Videokampagne Frag die Abla greifen wir diese sensiblen und vielschichtigen Themen auf: Unsere Beraterin Eșim spricht mit der Theologin Canan Bayram und dem Imam Fikret Fazlić über die häufigsten Fragen, die uns von unseren Klient*innen gestellt werden.
Zu sehen sind die Videos auf Instagram!
11.3.2025
In unserer neuen Kampagne erzählen vier Personen, wie sie in eine extremistische Gruppierung hineingeraten sind. Sie sprechen darüber, was sie daran attraktiv fanden und an welchem Punkt sie schließlich zu zweifeln begannen. Die Geschichten beruhen auf wahren Begebenheiten aus der Beratungspraxis und werden von Schauspieler*innen dargestellt.
Hier geht’s zur Playlist auf YouTube.
Und hier zu TikTok und Instagram.
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11.1.2025
Mitarbeiter*innen der Beratungsstelle Extremismus stellen die Angebote der Beratungsstelle Extremismus vor und erklären folgende Begriffe: Extremismus, Radikalisierung, Terrorismus, §278 b, extremistische Propaganda, Verbotsgesetz, Symbolegesetz, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Demokratie und Menschenrechte.
Hier geht’s zur Playlist.
10.9.2024
Im Zuge des Projekts #WirAlleSindWien ist die Handreichung Salaam – Shalom entstanden. Sie besteht aus einem Workshopkonzept und zwei Videos. Ein Filmteam des Projektes begleitete hierfür Benyamin Witt und Džemal Šibljaković beim Besuch ihrer jeweiligen Gotteshäuser. Sie sprachen mit ihnen darüber, was Judentum respektive Islam für die beiden bedeutet und was sie miteinander verbindet.
Gemeinsam sollen Antworten, Positionen und Sichtweisen auf die wesentlichste demokratische Grundfrage erarbeiten werden: Wie wollen wir hier in Wien miteinander zusammenleben?
Hier geht’s zu den Videos und der Handreichung.