Beratungsstelle Extremismus: Aktuelle Termine

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Aktuelle Termine

Donnerstag 25.11. 2021, 15:00-18:00
Online-Workshop Nahostbezogener Antisemitismus bei Jugendlichen

Dienstag 07.12. 2021, 15:00-18:00
Verschwörungserzählungen 2:0 – aktuelle Narrative, Codes, Strömungen und pädagogische Gegenstrategien

Dienstag 14.12. 2021, 15:00-18:00
Online-Workshop Extremismus

„From the river to the sea“ – Nahostbezogene Formen von Antisemitismus bei Jugendlichen

Zielgruppe: MulitplikatorInnen, pädagogische Fachkräfte, Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit, Organisationen und Vereine
Wann: 25.11. 2021, 15:00-18:00 Uhr
Format: Zoom (Link wird 1 Woche vor dem WS zugeschickt)

Keine Teilnahme-Gebühr
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl

Um Anmeldung wird gebeten unter nadja.rizkalla@boja.at
Anmeldeschluss: 22.11. 2021

Inhalt

Der erst kürzlich neu aufgeflammte Konflikt zwischen Israel und Palästina ist nicht zuletzt durch Internet und Soziale Medien in der Lebenswelt von Jugendlichen in Österreich angekommen. Dadurch bietet er eine Projektionsfläche für antisemitische Narrative, welche vor allem für (muslimische) Jugendliche anschlussfähiger sind als die „klassischen“ antisemitischen Narrative der Rechtsextremen. Diese Narrative sind nicht nur in islamistischer Jugendsubkultur, sondern auch in diversen popkulturellen Phänomenen zu finden. Antisemitsche Aussagen und Haltungen stellen Jugendarbeiter_innen und Pädagog_innen vor Herausforderungen.

Welche Einflussfaktoren stehen hinter der Hinwendung zu nahostbezogenen antisemitischen Narrativen und welche pädagogischen Ansätze gibt es für den Umgang damit?

Ziele:

  • Erkennen von (nahostbezogenen) antisemitischen Ausformungen im pädagogischen Alltag
  • Reflexion der eigenen Haltung zum Thema Antisemitismus
  • Erarbeitung von Methoden und Interventionsansätze

Methoden: Inputs, Reflexionsprozesse, Videos, Erfahrungsaustausch, Diskussionen, Praxismodelle, Übungen

Referent_innen: Fabian Reicher, Philipp Zwehl

 

Verschwörungserzählungen 2:0 – aktuelle Narrative, Codes, Strömungen und pädagogische Gegenstrategien

Zielgruppe: MulitplikatorInnen, pädagogische Fachkräfte, Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit, Organisationen und Vereine
Wann: 07.12. 2021, 15:00-18:00 Uhr
Format: Zoom (Link wird 1 Woche vor dem WS zugeschickt)

Keine Teilnahme-Gebühr
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl

Um Anmeldung wird gebeten unter nadja.rizkalla@boja.at
Anmeldeschluss: 31.11. 2021

Inhalt

Covid-1984

Ereignisse, die kollektiv als bedrohlich wahrgenommen werden, sind ein guter Nährboden für Verschwörungserzählungen und Verschwörungsdenken. Seit Beginn der Corona Krise werden unterschiedliche Verschwörungserzählungen vor allem über Social-Media-Kanäle rasant verbreitet. Sie werden häufig als alternative Denkmodelle zu den etablierten und gesellschaftlich angepassten Erklärungsmodellen dargestellt. Die heterogene Verschwörungsszene hat sich in den letzten eineinhalb Jahren weiterentwickelt und ihre Erzählungen und Agitationen wurden den politischen Ereignissen angepasst. So besetzen auch Gruppierungen der sogenannten „neuen Rechten“ aber auch Personen aus dem Neonazimilieu das Thema und verbreiten damit ihre extremistischen Haltungen. Dies geschieht oft mittels Codes und eigenen Narrativen. Diese sind in einem ersten Blick nicht immer gleich als solche zu erkennen. Was sind Verschwörungserzählungen und wie kann ich sie erkennen? Wo verläuft die Bruchlinie zwischen einer Kritik und einer Verschwörungstheorie? Ab wann sind sie rechtsextrem? Was macht sie attraktiv, an welchen Bedürfnissen knüpfen sie an? Welche pädagogischen Interventionen sind erfolgsversprechend?

Ziele

  • Definitionsklärungen und Basiswissen zum Thema Verschwörungstheorien
  • Reflexion von Begrifflichkeiten und eigenen Haltungen
  • Eröffnen von (neuen) Handlungsspielräumen im Umgang mit Verschwörungstheorien
  • Erarbeitung von Tools und Interventionsmöglichkeiten für die praktische Arbeit

Methoden: Inputs, Reflexionsprozesse, Erfahrungsaustausch, Diskussionen, Praxismodelle, Übungen, Arbeitsgruppen, Rollenspiele

ReferentInnen: Alexander Fontó, Eva Grigori

Online-Workshop Extremismus

Zielgruppe: MultiplikatorInnen, die in ihrem Arbeitsumfeld mit dem Thema Extremismus konfrontiert sind.
Wann: 7.12. 2021, 15:00-18:00 Uhr
Format: Zoom (Link wird 1 Woche vor dem WS zugeschickt)

Keine Teilnahme-Gebühr
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl

Um Anmeldung wird gebeten unter nadja.rizkalla@boja.at

Inhalt

Frau mit MaskeGrundlegendes Ziel des Basisworkshops ist es, den Extremismus-Begriff breiter zu fassen, Perspektivenwechsel zu ermöglichen und Handlungsspielräume für die Praxis zu erweitern. Darüber hinaus werden die Angebote und Methoden der Beratungsstelle vorgestellt.
Fragen, mit denen wir uns im Workshop beschäftigen: Wie können wir uns dem Thema “Extremismus” annähern? Was macht extremistische Ideologien attraktiv? Welche Bedürfnisse stehen dahinter? Wie arbeitet die Beratungsstelle Extremismus?

 Ziele

  • Fördern der eigenen Aufmerksamkeit und kritischen Umgangs mit Begrifflichkeiten und Radikalisierungskonzepten
  • Vermitteln von Basiswissen zur kritischen Auseinandersetzung mit Jugendlichen/jungen Erwachsenen/ Erwachsenen
  • Hinterfragen eigener Positionen, Vorurteile und Wertehaltungen
  • Eröffnen von (neuen) Handlungsspielräumen im Umgang mit Radikalisierung und Extremismus

Methoden

  • theoretische Inputs
  • praktische Übungen
  • Gruppendiskussionen, Erfahrungsaustausch

ReferentInnen: Alexander Fontó, Eva Grigori

 

Jugendarbeit im Kontext von Ultranationalismus und Extremismus – Austauschtreffen für PraktikerInnen

Anlassbezogen wollen wir uns in Online-Sessions über aktuelle Ereignisse und Fragestellungen sowie pädagogische Settings austauschen. Neben kurzen Inputs  wird es viel Platz für Fallbesprechung und Diskussion geben.

Nächster Termin: wird hier bekannt gegeben!

Mehr zum Format gibt’s hier