Beratungsstelle Extremismus: Aktuelle Termine

Helpline: 0800 2020 44

Aktuelle Termine

24.05.2022, 14:30–17:30
Krieg in der Ukraine – Umsetzung im Unterricht (KPH Wien/Krems)

02.06. 2022, 15:00–18:00 Uhr
Online-Workshop “Verschwörungsideologien und die Nähe zur neuen Rechten”

01.05.2022, 08.06.2022, 06.07.2022, jeweils 18:00–20:00 Uhr
Online-Austauschformat „Verschwörungstheorien im privaten Umfeld“

 

Online-Workshop “Verschwörungsideologien und die Nähe zur neuen Rechten”

Zielgruppe: MulitplikatorInnen, pädagogische Fachkräfte, Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit, Organisationen und Vereine
Wann: 02.06. 2022, 15:00–18:00 Uhr
Format: Zoom (Link wird 1 Woche vor dem WS zugeschickt)

Keine Teilnahme-Gebühr
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl

Anmeldung (bis eine Woche vor dem WS-Termin) unter: nadja.rizkalla@boja.at

Inhalt

Covid-1984Ereignisse, die kollektiv als bedrohlich wahrgenommen werden, sind ein guter Nährboden für Verschwörungstheorien und Verschwörungsdenken. So haben sich auch im Zuge der Corona Krise unterschiedliche Verschwörungstheorien vor allem über Social-Media-Kanäle rasant verbreitet. Sie werden häufig als alternative Denkmodelle zu den etablierten und gesellschaftlich angepassten Erklärungsmodellen dargestellt. Verschwörungstheorien sind attraktiv, da sie vorgebliche Sicherheit und einfache Erklärungen für komplexe Fragen bieten. Das Spiel mit Verschwörungstheorien ermöglicht Jugendlichen außerdem eine Provokation und gleichzeitig die Abgrenzung von der Welt der Erwachsenen.
Was wird unter Verschwörungstheorien verstanden? Wo verläuft die Bruchlinie zwischen einer Kritik und einer Verschwörungstheorie? Welche Merkmale weisen Verschwörungstheorien auf und wie sind sie erkennbar? Was macht sie attraktiv, an welchen Bedürfnissen knüpfen sie an? Wie kann man ihre manipulative Wirkung erklären?

Ziele:

  • Definitionsklärungen und Basiswissen zum Thema Verschwörungstheorien
  • Reflexion von Begrifflichkeiten und eigenen Haltungen
  • Eröffnen von (neuen) Handlungsspielräumen im Umgang mit Verschwörungstheorien
  • Erarbeitung von Tools und Interventionsmöglichkeiten für die praktische Arbeit

Methoden: Inputs, Reflexionsprozesse, Erfahrungsaustausch, Diskussionen, Praxismodelle, Übungen, Arbeitsgruppen

ReferentInnen: Alexander Fontó, Eva Grigori

Online-Austauschformat „Verschwörungstheorien im privaten Umfeld“

Unterstützungsangebot für Betroffene, wenn ein Dialog nicht mehr möglich scheint

Zielgruppe: Familienangehörige, Bekannte, FreundInnen und sozialer Nahbereich

Wann: 11.05.2022, 08.06.2022, 06.07.2022, jeweils 18:00–20:00 Uhr
Format: Zoom (Link wird rechtzeitig per Mail zugeschickt)

Keine Teilnahme-Gebühr
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl

Um Anmeldung wird gebeten unter nadja.rizkalla@boja.at
Anmeldeschluss: jeweils eine Woche vor dem Termin

Inhalt

Ereignisse, die kollektiv als bedrohlich wahrgenommen werden, sind ein guter Nährboden für Verschwörungstheorien und Verschwörungsdenken. So haben sich auch im Zuge der Corona-Pandemie unterschiedliche Verschwörungsmythen vor allem über Social-Media-Kanäle rasant verbreitet. Aber auch im Familienchat werden dubiose Quellen und alternative Fakten und Behauptungen wie „Wir leben in einer Diktatur“ oder „Viren machen nicht krank“ geteilt.

Faktenbasierte Diskussionen führen oft ins Leere und bringen nicht die erhoffte Lösung. Dies kann zu Unverständnis und Ratlosigkeit führen und belastet Beziehungen bis hin zu Beziehungsabbrüchen. Nicht selten sind auch Kinder von den Konflikten betroffen.

Das Angebot richtet sich an Angehörige und FreundInnen, die Unterstützungs- und Austauschmöglichkeit suchen im Umgang mit Personen, die für Diskussion und Austausch nicht mehr zugänglich scheinen.

Wie kann ich meinen Familienangehörigen und Bekannten konkret begegnen? Auf was muss ich achten? Wo verläuft die Bruchlinie zwischen einer Kritik und einer Verschwörungstheorie? Ab wann ist es sinnvoll, Position zu beziehen? Was soll ich tun, wenn minderjährige Kinder involviert sind?

Ziele:

  • Erfahrungsaustausch
  • Basiswissen zum Thema Verschwörungstheorien
  • Eröffnen von (neuen) Handlungsspielräumen im Umgang mit Verschwörungstheorien
  • Erarbeitung von konkreten Beziehungsangeboten

Methoden:

Inputs, Reflexionsprozesse, Erfahrungsaustausch, Diskussionen, Praxismodelle, Übungen, Arbeitsgruppen, Rollenspiele

BeraterInnen der Beratungsstelle Extremismus leiten das Austauschformat an.