Beratungsstelle Extremismus: Aktuelle Termine

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Aktuelle Termine

Online-Workshop Verschwörungstheorien

Zielgruppe: Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit, Sozialarbeiter_innen, Pädagog_innen
Wann: 13.10. 2020, 15:00-18:00 Uhr
Format: Zoom (Link wird 1 Woche vor dem WS zugeschickt)

Keine Teilnahme-Gebühr
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl

Um Anmeldung wird gebeten unter nadja.rizkalla@boja.at
Anmeldeschluss: 30.9.2020

Inhalt

Ereignisse, die kollektiv als bedrohlich wahrgenommen werden, sind ein guter Nährboden für Verschwörungstheorien und Verschwörungsdenken. So haben sich auch im Zuge der Corona Krise unterschiedliche Verschwörungstheorien vor allem über Social Media Kanäle rasant verbreitet. Sie werden häufig als alternative Denkmodelle zu den etablierten und gesellschaftlich angepassten Erklärungsmodellen dargestellt. Verschwörungstheorien sind attraktiv, da sie vorgebliche Sicherheit und einfache Erklärungen für komplexe Fragen bieten. Das Spiel mit Verschwörungstheorien ermöglicht Jugendlichen außerdem eine Provokation und gleichzeitig die Abgrenzung von der Welt der Erwachsenen.
Was wird unter Verschwörungstheorien verstanden? Wo verläuft die Bruchlinie zwischen einer Kritik und einer Verschwörungstheorie? Welche Merkmale weisen Verschwörungstheorien auf und wie sind sie erkennbar? Was macht sie attraktiv, an welchen Bedürfnissen knüpfen sie an? Wie kann man ihre manipulative Wirkung erklären?

Ziele:

• Definitionsklärungen und Basiswissen zum Thema Verschwörungstheorien
• Reflexion von Begrifflichkeiten und eigenen Haltungen
• Eröffnen von (neuen) Handlungsspielräumen im Umgang mit Verschwörungstheorien
• Erarbeitung von Tools und Interventionsmöglichkeiten für die praktische Arbeit

Methoden:

• theoretische Inputs
• praktische Übungen
• Gruppendiskussionen

 

Online-Workshop „Graue Wölfe“

Zielgruppe: Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit, Sozialarbeiter_innen, Pädagog_innen
Wann: 20.10. 2020, 15:00-18:00 Uhr
Format: Zoom (Link wird 1 Woche vor dem WS zugeschickt)

Keine Teilnahme-Gebühr
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl

Um Anmeldung wird gebeten unter nadja.rizkalla@boja.at
Anmeldeschluss: 13.10.2020

Inhalt

UltraWolf-nationalistische und rechtsextreme Organisationen wie die „Grauen Wölfe“ bieten vor allem für Jugendliche attraktive Identitäts-und Gemeinschaftsangebote. In der Phase der Adoleszenz bieten sie auch ein hohes Provokationspotenzial. Um eine eigene Identitätaus-bilden zu können, müssen Jugendlicheverschiedene Rollen ausprobieren und wieder ablegen. Als reale und abstrakte „Übungsräume“ dienen hierbei jugendkulturellen Szenen. Alltägliche Diskriminierungserfahrungen gepaart mit Perspektivenlosigkeit können jedoch einen Fanatisierungsprozess begünstigen. Welche Vereine und Interessen stehen hinter der Gruppierung der Grauen Wölfe? Was macht sie für Jugendliche attraktiv? Was unterscheidet jugendkulturelle Phänomenevon ideologisierten rechtsextremen Gruppierungen? Wie können wir Jugendlichen begegnen, die mit rechtsextremen Szenen sympathisieren? Welche Interventionsmöglichkeiten gibt es? Wo stoßen wir an unsere Grenzen?

Ziele

  • Vermittlung von Basiswissen zum Thema „Graue Wölfe“
  • Reflexion von eigenen Haltungen
  • Eröffnen von (neuen) Handlungsspielräumen im Umgang mit rechtsextremen Jugendlichen
  • Erarbeitung von Tools und Interventionsmöglichkeiten für die praktische Arbeit

Methoden

  • theoretische Inputs
  • Erfahrungsaustausch
  • praktischen Übungen
  • Gruppendiskussionen