Beratungsstelle Extremismus: Aktuelle Termine

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Aktuelle Termine

TERMIN IM OKTOBER WIRD IN KÜRZE BEKANNT GEGEBEN!
Austauschtreffen für PraktikerInnen, Thema: Afghanistan – Umgang mit Jugendlichen, die mit den Taliban sympathisieren

Dienstag 05.10. 2021, 15:00-18:00
Verschwörungserzählungen 2:0 – aktuelle Narrative, Codes, Strömungen und pädagogische Gegenstrategien

Dienstag 09.11. 2021, 15:00-18:00
Online-Workshop Extremismus

Jugendarbeit im Kontext von Ultranationalismus und Extremismus – Austauschtreffen für PraktikerInnen

In regelmäßigen Online-Sessions wollen wir uns über aktuelle Ereignisse und Fragestellungen sowie pädagogische Settings austauschen. Neben kurzen Inputs  wird es viel Platz für Fallbesprechung und Diskussion geben.

Nächster Termin: wird in Kürze bekannt gegeben!
Thema: Afghanistan – Umgang mit Jugendlichen, die mit den Taliban sympathisieren

Nach mehr als 20 Jahren endete im August die Operation „Enduring Freedom“, der Einsatz der USA und ihrer Verbündeten in Afghanistan. Eineinhalb Jahre nach dem „Agreement for Bringing Peace to Afghanistan“ zwischen den USA und den Taliban kontrolliert die islamistische Organisation das ganze Land. Mit über 40.000 Menschen hat Österreich die viertgrößte afghanische Diasporacommunity der Welt. Spätestens seit dem Jahr 2015 sind Jugendliche und junge Erwachsene mit afghanischen Wurzeln Zielgruppe verschiedener Einrichtungen der Jugendarbeit.

Wie gehen die Jugendlichen mit der aktuellen Situation in Afghanistan um? Wie können wir auf Aussagen und Einstellungen von Jugendlichen, die mit den Taliban sympathisieren, am besten reagieren? Mit diesen und weiteren Fragen wollen wir uns im Rahmen unseres PraktikerInnen-Austauschtreffen beschäftigen.

InputgeberInnen: Tyma Kraitt, Journalistin und Autorin (angefragt), Michael Kinhamer, Streetwork Wien

Mehr zum Format gibt’s hier

ANMELDUNG ZUM AUSTAUSCHTREFFEN

Anmeldung Online- Austauschtreffen für PraktikerInnen, Thema "Afghanistan""
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Verschwörungserzählungen 2:0 – aktuelle Narrative, Codes, Strömungen und pädagogische Gegenstrategien

Zielgruppe: MulitplikatorInnen, pädagogische Fachkräfte, Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit, Organisationen und Vereine
Wann: 5.10. 2021, 15:00-18:00 Uhr
Format: Zoom (Link wird 1 Woche vor dem WS zugeschickt)

Keine Teilnahme-Gebühr
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl

Um Anmeldung wird gebeten unter nadja.rizkalla@boja.at
Anmeldeschluss: 30.9. 2021

Inhalt

Covid-1984

Ereignisse, die kollektiv als bedrohlich wahrgenommen werden, sind ein guter Nährboden für Verschwörungserzählungen und Verschwörungsdenken. Seit Beginn der Corona Krise werden unterschiedliche Verschwörungserzählungen vor allem über Social-Media-Kanäle rasant verbreitet. Sie werden häufig als alternative Denkmodelle zu den etablierten und gesellschaftlich angepassten Erklärungsmodellen dargestellt. Die heterogene Verschwörungsszene hat sich in den letzten eineinhalb Jahren weiterentwickelt und ihre Erzählungen und Agitationen wurden den politischen Ereignissen angepasst. So besetzen auch Gruppierungen der sogenannten „neuen Rechten“ aber auch Personen aus dem Neonazimilieu das Thema und verbreiten damit ihre extremistischen Haltungen. Dies geschieht oft mittels Codes und eigenen Narrativen. Diese sind in einem ersten Blick nicht immer gleich als solche zu erkennen. Was sind Verschwörungserzählungen und wie kann ich sie erkennen? Wo verläuft die Bruchlinie zwischen einer Kritik und einer Verschwörungstheorie? Ab wann sind sie rechtsextrem? Was macht sie attraktiv, an welchen Bedürfnissen knüpfen sie an? Welche pädagogischen Interventionen sind erfolgsversprechend?

Ziele

  • Definitionsklärungen und Basiswissen zum Thema Verschwörungstheorien
  • Reflexion von Begrifflichkeiten und eigenen Haltungen
  • Eröffnen von (neuen) Handlungsspielräumen im Umgang mit Verschwörungstheorien
  • Erarbeitung von Tools und Interventionsmöglichkeiten für die praktische Arbeit

Methoden: Inputs, Reflexionsprozesse, Erfahrungsaustausch, Diskussionen, Praxismodelle, Übungen, Arbeitsgruppen, Rollenspiele

ReferentInnen: Alexander Fontó, Eva Grigori

Online-Workshop Extremismus

Zielgruppe: MultiplikatorInnen, die in ihrem Arbeitsumfeld mit dem Thema Extremismus konfrontiert sind.
Wann: 9.11. 2021, 15:00-18:00 Uhr
Format: Zoom (Link wird 1 Woche vor dem WS zugeschickt)

Keine Teilnahme-Gebühr
Begrenzte TeilnehmerInnen-Zahl

Um Anmeldung wird gebeten unter nadja.rizkalla@boja.at

Inhalt

Frau mit MaskeGrundlegendes Ziel des Basisworkshops ist es, den Extremismus-Begriff breiter zu fassen, Perspektivenwechsel zu ermöglichen und Handlungsspielräume für die Praxis zu erweitern. Darüber hinaus werden die Angebote und Methoden der Beratungsstelle vorgestellt.
Fragen, mit denen wir uns im Workshop beschäftigen: Wie können wir uns dem Thema “Extremismus” annähern? Was macht extremistische Ideologien attraktiv? Welche Bedürfnisse stehen dahinter? Wie arbeitet die Beratungsstelle Extremismus?

 Ziele

  • Fördern der eigenen Aufmerksamkeit und kritischen Umgangs mit Begrifflichkeiten und Radikalisierungskonzepten
  • Vermitteln von Basiswissen zur kritischen Auseinandersetzung mit Jugendlichen/jungen Erwachsenen/ Erwachsenen
  • Hinterfragen eigener Positionen, Vorurteile und Wertehaltungen
  • Eröffnen von (neuen) Handlungsspielräumen im Umgang mit Radikalisierung und Extremismus

Methoden

  • theoretische Inputs
  • praktische Übungen
  • Gruppendiskussionen, Erfahrungsaustausch