Beratungsstelle Extremismus: Jubiläum

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Jubiläum

Aus Anlass unseres 5+1-jährigen Bestehens widmeten wir uns einen Tag lang aktuellen Entwicklungen, Fragestellungen und good practice Beispielen der Extremismusprävention.

Zwei Referate am Vormittag beschäftigten sich mit der Rolle der Jugendarbeit in der Extremismusprävention und den Erfahrungen der Beratungsstelle Extremismus. Eine Talkrunde mit GründerInnen und WeggefährtInnen  richtete den Blick auf die Gründungsgeschichte sowie auf gegenwärtige Herausforderungen.
In drei parallelen Panels wurden die Themen „Rechtsextremismus“, „Politische Bildung als Extremismusprävention“ und „Jugendliche – Seismographen der Gesellschaft?“ diskutiert.

Jetzt zum Nachschauen und Nachhören!

Thomas Dietrich vom Vorstand von bOJA spricht seine Begrüßungsworte und gibt einen kurzen Einblick in die Arbeit der Beratungsstelle Extremismus:

 

Martina Fürpass, Geschäftsführerin IZ – Vielfalt, Dialog Bildung, begrüßt die TagungsteilnehmerInnen im Namen des Erasmus+ Programms und betont die Relevanz von Extremismusprävention im Jugendbereich.

 

Die Bundesministerin für Arbeit, Familie und Jugend, Christine Aschbacher, gratuliert der Beratungsstelle Extremismus zu ihrem Jubiläum.

 

Verena Fabris, Leiterin der Beratungsstelle Extremismus lässt die letzten 6 Jahre der Beratungsstelle Extremismus Revue passieren.

 

Werner Prinzjakowitsch, pädagogischer Bereichsleiter im Verein Wiener Jugendzentren, zeigt in seinem Vortrag das Zusammenspiel zwischen Extremismusprävention und offener Jugendarbeit auf.

 

In der Talkrunde diskutieren GründerInnen und WeggefährtInnen der Beratungsstelle Extremismus (David Blum, Bundeskanzleramt; Florian Endres, Beratungsstelle Radikalisierung (D); Almir Ibrić, Integration und Diversität – Stadt Wien; Robert Lender, BMAFJ; Sophie Karmasin (ehemalige BM für Familien und Jugend); Andreas Peham, DÖW; Edit Schlaffer, Women without Borders; Ulrike Schiesser, Bundesstelle für Sektenfragen; Manuela Synek, Back Bone; Nikolaus Tsekas, NEUSTART: Moderation: Vanessa Gaigg, DER STANDARD) u.a. über Extremismus in der österreichischen Gesellschaft, die Bedeutung der Beratungsstelle Extremismus und die Rolle der Politik.

 

Im Panel “Rechtsextremismus” diskutieren die TeilnehmerInnen mit Andreas Peham, vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW), Steven Hartung, Aussteiger aus der Rechtsextremismus Szene und Silke Baer von Cultures Interactives e. V. über die unterschiedlichen Ausprägungen des Rechtsextremismus und die Notwendigkeit von politischer Bildung in der Präventionsarbeit.

 

Im Panel “Politische Bildung als Extremismusprävention” tauschten sich die TeilnehmerInnen mit Adis Serifovic von der MJÖ, Marion Wisinger, Historikerin u. Trainerin der politischen Bildung und Lobna Jamal von der Bundeszentrale für politische Bildung (D) über die unterschiedlichen Facetten der Bildungsarbeit als Präventionsarbeit aus. Auszüge der Debatte dieses Verhältnisses wie von Lobna Jamal vorgetragen, können auch in dem kürzlich erschienen Sammelband “Politische Bildung im Kontext von Islam und Islamismus” (Schriftenreihe bpb) nachgelesen werden. Dankenswerterweise stellt uns die Bundeszentrale politische Bildung einige Exemplare des Bandes zur Verfügung. Interessierte können sich gerne bei der Beratungsstelle melden!

 

Im Panel: “Jugendliche – Seismographen der Gesellschaft?” diskutieren die TeilnehmerInnen mit Eşim Karakuyu vom Verein TURN, Manuela Synek vom Verein Back Bone und Michaela Glaser von der Frankfurt University of Applied Sciences über die offene Jugendarbeit online und offline und wie dafür Räume geschaffen werden können.

 

Dieter Gremel, Katharina Danner und Florian Reicher geben eine kurze Zusammenfassung der Diskussionen in den Panels.

Ausgewählte Beiträge und Diskussionen im Podcast der Beratungsstelle Extremismus zum Nachhören.