Beratungsstelle Extremismus: Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit

Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit

Veröffentlicht am 24.9.2019

Foto mit einem Notausgang Schild, das auf einem Gang an der Decke montiert ist

Themenschwerpunkt der Beratungsstelle Extremismus: Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit

Die Beratungsstelle Extremismus steht nicht nur Angehörigen und pädagogischen Fachkräften bei Fragen zur Verfügung. Seit 2017 berät und begleitet sie vermehrt auch Primärbetroffene, vor allem sogenannte „AussteigerInnen“ aus extremistischen Szenen.

Ausstiegsarbeit benötigt einen ganzheitlichen Zugang und setzt auf mehreren Ebenen an um die Distanzierung von KlientInnen zu unterstützen. Das umfasst etwa die ideologische Distanzierung, den Abbau von Gewaltbereitschaft sowie den Abbau von psychischen und sozialen Bindungen an das extremistische Milieu. Auch die Bearbeitung jener Faktoren die zur Radikalisierung geführt haben, bildet einen wesentlichen Faktor. Gleichzeitig müssen Maßnahmen gesetzt werden, die den KlientInnen die Rückkehr in einen geregelten Alltag sowie Zukunftsperspektiven bieten. Eine kontinuierliche Betreuungsarbeit des/der AusstiegsarbeiterIn und eine Vertrauensbasis zu ihm/ihr sind dabei das Um und Auf.

Die Distanzierung von extremistischen Milieus ist daher ein vielschichtiger und oft langer Prozess.
Im aktuellen Themenschwerpunkt Ausstiegs- und Distanzierungsarbeit sollen dessen unterschiedlichen Phasen und Ebenen beleuchtet werden.
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